Infrastruktur 

Ähnlich wie die Telekommunikationbranche Anfang der 90er Jahre befinden sich momentan zahlreiche Infrastruktur-Branchen in einem grundlegenden Umbruch - allen voran die Energiebranche.

Die Regulierung hat die Markteintrittshürden durch die Schaffung neuer Rollen und Prozesse deutlich reduziert. Neue Unternehmen dringen gezielt in lukrative Teilmärkte vor, wie zum Beispiel den Energievertrieb an Endkunden, und etablierte Unternehmen befreien sich von althergebrachten Rollen und versuchen neue Teilmärkte für sich zu gewinnen. Energieversorger werden ganz oder teilweise vom Staat oder Stadtwerken gekauft, bspw. EnBW oder Thüga. Stadtwerke kämpfen um freiwerdende Netzkonzessionen der großen Energieversorger. Vor dem Hintergrund dieser grundlegenden Veränderungen, stellen Marktteilnehmer ihr althergebrachtes, vollintegriertes Geschäftsmodell in Frage und sind offener für neue Ideen und Lösungsansätze. Dadurch erschließen sich neue Möglichkeiten und Märkte.

Besonders deutlich spüren diese Veränderungen Vertriebsunternehmen. Der Wettbewerbsdruck steigt zunehmend durch die regulierungsbedingte erzwungene Öffnung des Marktes. Neue branchenfremde Anbieter erobern mit hohem Marketingdruck immer größere Marktanteile und heizen den Preiswettbewerb an (z.B. Tchibo Strom). Zusätzlich erhöht die BNetzA den Druck insbesondere für Vertriebsunternehmen im Strommarkt durch immer weiter reichende Regulierungen, von der zunehmend auch die Abrechnungsprozesse betroffen sind und umfangreiche und kostspielige Anpassungen der Abrechnungssysteme erfordern.

Mücke, Sturm & Company unterstützt Unternehmen in der Realisierung von Umsatzpotential sowie in der erfolgreichen Anpassung auf das dynamische Marktumfeld.

Die Schwerpunkte unserer Expertise sehen wir in folgenden Themen:

  • Organisations- und Prozessentwicklung in der Energiebranche
  • Aufbau von Telekommunikations- und Netz-Infrastruktur

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